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            <title>01. Ordentlicher Landesdelegiertenrat 2020: Anträge</title>
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                <title>01. Ordentlicher Landesdelegiertenrat 2020: Anträge</title>
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                        <title>E-1NEU: Beschluss zur Änderung der Erstattungsordnung</title>
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                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beschluss des LDR vom 07.03.2020</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Abschnitt E Absatz „2. Verpflegungsmehraufwendungen“ Buchstabe „a.) Dienstreisen im Inland der Erstattungsordnung“ wird der Passus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Verpflegungsmehraufwand<br>
Abwesenheit pauschal<br>
ab 24 Std. 24,-- €<br>
von 8 bis unter 24 Std. 12,-- €</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gestrichen und ersetzt durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Verpflegungsmehraufwand bei Dienstreisen im Inland kann nach den jeweils gültigen steuerrechtlichen Pauschalsätzen nach § 9 Absatz 4a Einkommensteuergesetz (EStG) abgerechnet werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Abschnitt E Absatz „3. Übernachtungskosten“ wird der Passus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ist das Frühstück pauschal im Übernachtungspreis enthalten, wird die Hotelrechnung um 4,80 Euro gekürzt. Für ein Mittag- bzw. Abendessen wird ein Betrag in Höhe von je 9,60 Euro abgezogen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gestrichen und ersetzt durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ist eine Mahlzeit bereits pauschal im Übernachtungspreis enthalten oder anderweitig unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden, so werden pro Mahlzeit Verpflegungspauschalen von der Verpflegungsmehraufwandserstattung abgezogen. Dabei werden folgende Pauschalen angesetzt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>für ein Frühstück 20% der Ganztagespauschale</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>für ein Mittagessen 40% der Ganztagespauschale</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>für ein Abendessen 40% der Ganztagespauschale</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dabei gilt bei allen abrechnungsfähigen Dienstreisen unabhängig von der Gesamtdauer immer die Ganztagespauschale als Berechnungsgrundlage für diesen Abzugsbetrag.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 15:34:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-6NEU: Mehr Akzeptanz für Erneuerbare Energien und mehr BürgerInnenteilhabe an der Energiewende in Sachsen-Anhalt schaffen</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Mehr_Akzeptanz_fuer_Erneuerbare_Energien_und_mehr_BuergerInnenteilhabe_a-611</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Mehr_Akzeptanz_fuer_Erneuerbare_Energien_und_mehr_BuergerInnenteilhabe_a-611</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beschluss des LDR vom 07.03.2020</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen vor enormen Herausforderungen um das 1,5 Grad Klimaziel von Paris noch zu erreichen. Um die Lebensgrundlagen zu retten müssen wir jetzt sofort handeln und können uns keinen Zeitverzug erlauben. Es ist zwingend notwendig, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Flächenbereitstellung, der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren ist gerade die Akzeptanz von Windkraftanlagen ein Problem. Um diese Akzeptanz zu erhöhen ist eine angemessene Beteiligung der betroffenen Kommunen an dem Ertrag der Anlagen vorzusehen. Wir unterstützen daher die Initiative des MULE eine auch auf Bundesebene rechtssichere Außenbereichsabgabe einzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Baustein für bessere Akzeptanz von Windkraftanlagen vor Ort kann eine unabhängige Beratung der Kommunen, Bürger*innen und Flächenbesitzenden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht umfassende sowie neutrale Information und Beratung zu allen Aspekten damit Kommunen und Bürger*innen entweder befähigt werden selber Anlagen zu betreiben und auch davon zu profitieren oder im Rahmen der Genehmigungsverfahren die Möglichkeit bekommen vorhandene Konflikte neutral bewerten zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Beratung sollen insbesondere folgende Aspekte betrachtet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begleitung der einzelnen Verfahrensschritte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>naturschutzrelevanten Fragestellungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligungsmöglichkeiten von BürgerInnen oder Kommunen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der verschiedenen Akteure, im Konfliktfall auch die Einrichtung von Mediationsverfahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung wird gebeten, eine entsprechende Beratungsstruktur bei der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) einzurichten. Zudem soll die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) eine aktive, professionelle, inputorientierte Akzeptanzkommunikation umsetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 15:33:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-5NEU: Naturnahe Wälder: In der Klimakrise nötiger denn je</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Naturnahe_Waelder_In_der_Klimakrise_noetiger_denn_je-60152</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beschluss des LDR vom 07.03.2020</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Wald erfüllt vielfältige Funktionen im Naturhaushalt. Er stabilisiert das regionale Klima, bindet CO2, bildet Sauerstoff, reinigt und kühlt die Luft. Er dient der menschlichen Erholung und der Holz-gewinnung. Er hat eine zentrale Stellung im Wasserhaushalt (Reinigung, Zurückhaltung, Begünsti-gung von Niederschlägen durch Abkühlung der Erdoberfläche) und ist Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Bei fortdauerndem Scheitern der globalen Klimaschutzbemühungen sind Erhal-tung und Ausbau von Waldflächen ein sicheres, natürliches, und kostengünstiges Mittel, um unsere Region zu stabilisieren. Denn der Wald ist bis zu einem gewissen Grad in der Lage, lokal die Folgen des Klimawandels abzumildern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stürme, die sehr trockenen Jahre 2018 und 2019, Insekten und zahlreiche Komplexerkrankungen haben auch als Folgen der menschengemachten Klimakrise enorme Schäden an den Waldflächen in Sachsen-Anhalt verursacht und die Krise des Waldes ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Darüber hinaus haben waldbauliche Leitbilder der Vergangenheit, die teilweise auch heute noch angewendet werden, massiv zu Instabilität und Verletzbarkeit der Wälder beigetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ganze Ausmaß der Katastrophe lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Doch klar ist, dass jetzt Maßnahmen getroffen werden müssen, um naturnahe und klimastabile Wälder aufzubauen, die auch ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der LDR möge folgende Handlungsfelder zur weiteren Ausarbeitung auf den verschiedenen Partei-ebenen und als prioritäre Aufgaben unserer Waldpolitik im MULE beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Naturnahen Waldbau konsequent durchsetzen - der Umbau von Monokulturen zu naturna-hen Mischwäldern ist deutlich zu forcieren und mit öffentlichen Mitteln zu unterstützen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Zur Bereitstellung von gebietsheimischem Saatgut sind die Sicherung der Quellen und die Vermehrung zu gewährleisten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Forschungen zu naturnahen Waldbaumethoden und zur Klimaanpassung gebietsheimischer Arten ist zu intensivieren</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Mehr Wildnis im Wald zulassen. Wir fordern die Stillegung von mindestens 10 % des öffentlichen Waldes.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Der Schutz von FFH-Waldlebensraumtypen, die Nationalparkkonzeption sowie die Manage-mentpläne zum Schutz und für die Entwicklung der Waldlebebensraumtypen sind konsequent umzusetzen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Für Wälder in Natura 2000 – Gebieten ist die Einbringung nicht-einheimischer Baumarten zu untersagen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Konsequenter Schutz des Waldbodens als wichtige Komponente des Ökosystems sowie als Kohlenstoff- und Wasserspeicher.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Die Entwicklung von naturnahen, funktionalen Waldrändern ist zu forcieren. Dazu sind die Förderprogramme zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Die Fördergelder sind hier, wie im ganzen Themenbereich an ökologische Kriterien zu binden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Gleichrangige Berücksichtigung der verschiedenen Funktionen des Waldes (Artenschutzfunk-tion, Klimafunktion, Erholungsfunktion, Trinkwassererzeugung, CO2 und Wasserspeicher, Bodenschutz, Holzproduktion). Die Holznutzung darf die anderen Funktionen nicht in Frage stellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Holz nachhaltig nutzen, die stoffliche Nutzung muss im Vordergrund stehen (Kaskadennutzung)</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Als eine der zu etablierenden Natura 2000 Stationen ist ein Kompetenzzentrum für Wald- und Klimaschutz einzurichten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Paradigmenwechsel im Wassermanagement unverzüglich einleiten – weg vom Entwässe-rungsmangement, hin zum Retentionsmanagment. Hierfür ist das Wassergesetz entsprechend anzupassen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 15:32:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K-1NEU: Flächendeckende Gesundheitsversorgung sichern – die Zukunft braucht neue Ideen!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Flaechendeckende_Gesundheitsversorgung_sichern__die_Zukunft_braucht_ne-17632</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Flaechendeckende_Gesundheitsversorgung_sichern__die_Zukunft_braucht_ne-17632</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beschluss des LDR vom 07.03.2020</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Versprechen gleichwertiger Lebensverhältnisse in unserem Land ist im Bereich der Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen eine große Aufgabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erleben im Moment in Sachsen-Anhalt große Sorge um die Hausarztdichte, regional unterschiedlich einen Mangel an verfügbaren Pflegeplätzen und ambulanten Pflegedienstleistern und eine ausgewachsene Klinikkrise. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist klar – wenn wir die Versorgung der Menschen im Land auch unter den Bedingungen des demografischen Wandels dauerhaft sichern wollen, brauchen wir neue Ideen und kluge Antworten auf diese Herausforderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für folgende Vorhaben setzen wir uns deshalb ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Als Reaktion auf die im Moment krisenhaft erscheinende Situation der Krankenhäuser im Land soll die Landesregierung unverzüglich einen Klinikgipfel einberufen. Hier sollen alle Akteure – Träger, Kostenträger, Patient*innenvertreter*innen, Pflegevertreter*innen, Landkreise, politisch Verantwortliche – die aktuelle Situation der Kliniken in Sachsen-Anhalt evaluieren, Sofortmaßnahmen vorschlagen und strategische Vorschläge entwickeln.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die 47 heutigen Krankenhausstandorte in Sachsen-Anhalt sollen als Standorte für die Gesundheitsversorgung grundsätzlich erhalten bleiben. Sie sichern Erreichbarkeit im ganzen Land.<br><br>
Bereiche wie allgemeine internistische Behandlung, allgemeine Pädiatrie, einfache Notfallversorgung und Geburtshilfe sind für uns als Basisversorgung für Alle schnell erreichbar notwendig. Dabei wird nicht mehr jedes Klinikum als Vollversorger fungieren können. Gerade der Abbau lukrativer Spezialabteilungen wird jedoch den Betrieb von Krankenhäusern unrentabel machen. Es ist Aufgabe von Politik dort trotzdem die Versorgung zu sichern. Wir schlagen vor, dafür neue Wege zu gehen und in Verhandlung mit den Kostenträgern und wo nötig als Modellprojekte neue Versorgungsformen zu erproben und zu installieren.
<ul><li>Sektorübergreifende Kooperation (ambulant/stationär) kann einerseits in kleinen Abteilungen ärztliches Fachpersonal sichern, andererseits dem ambulanten Facharztmangel sinnvoll etwas entgegen setzen.</li><li>Kooperation mit Pflegeeinrichtungen kann in Verbindung mit angestellten Ärzten gerade in der Basisversorgung sinnvoll sein. Dieser Gedanke ist vor allem vor dem Hintergrund des neuen Berufsbildes in der Pflege (generalistische Ausbildung) zukunftsweisend.</li><li>Portalkliniken können die Erst- und Notversorgung in der Fläche sichern. In Kooperation z.B. mit Pflegeeinrichtungen (Kurzzeitliegeplätze) wären in einfachen Fällen Verlegungen in größere Häuser sogar unnötig. Portalkliniken können ihr Potential nur ausspielen, wenn die Kooperation zwischen den Krankenhäusern ausgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben wird.</li><li>Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich bietet viele Chancen für eine bessere Verzahnung der Leistungen, für kollegialen Austausch und bessere Erreichbarkeit für die Patient*innen. Daher braucht es im Land eine zentrale Schnittstelle für die Weiterentwicklung der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Wir wollen die Einrichtung einer landesweite Stelle, die Aktivitäten bündelt, Modellprojekte anstößt und begleitet und entsprechende technische Kompetenzen aufbaut, um Akteure im Feld zu beraten.</li><li>Der „Hebammengeleite Kreissaal“ ist ein Modell um Geburtshilfe einerseits durch höhere Attraktivität des Hebammenberufes und andererseits durch anderen Personaleinsatz zu sichern. Dieses Modell soll ausgeweitet werden und flächendeckend zum Einsatz kommen.</li><li>Beim Wegfall von Spezialbehandlungsplätzen und notwendigen längeren Rettungs- und Transportwege ist regelmäßig eine Anpassung und Fortschreibung der Bedarfsplanung im Bereich des luftgebundenen Rettungsdienstes notwendig.</li></ul></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Das Land Sachsen-Anhalt muss zukünftig seiner Verpflichtung zur Investitionsfinanzierung in den Kliniken nachkommen. Auch die jahrelange Unterfinanzierung hat zur strukturellen Destabilisierung der Kliniken im Land beigetragen. Die Kompensierung aus der Krankenhausfinanzierung der Träger wird zukünftig schwerer, da seit Beginn des Jahres die Personalmittel, jahrelang geplanter Puffer, nicht mehr pauschal in den Abrechnungspauschalen (DRGs) sondern konkret gezahlt werden. Zudem fällt es Kliniken zunehmend schwer, Investitionen kreditfinanziert zu realisieren.<br><br>
Zudem fordern wir die Bundesregierung zu einer Reform des Systems der Krankenhausfinanzierung auf. Das DRG-System schwächt kleine Standorte mit Grundversorgung vor allem im ländlichen Raum und im Zwei-Säulen-Modell sind gerade für strukturschwächere Länder notwendige Investitionen schwer zu finanzieren.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrem Zuhause wohnen und leben können. Dafür wollen wir die Pflege im Quartier weiter stärken. Das neu geschaffene Beratungsangebot für die Kommunen zur Quartiersentwicklung begrüßen wir. Wohnortnahe dezentrale Pflegesettings sind mit einem Landesaktionsplan zu untersetzen und zu befördern. Damit beugen wir Pflegebedürftigkeit, unnötigen Krankenhausaufenthalten und erzwungenen Heimaufenthalten vor. Um Heimeinweisungen nach Krankenhausaufenthalten zu reduzieren wollen wir die Tagespflege für Kliniken öffnen. So kann der Übergang vom Krankenhaus in ein Pflegesetting mit mehr Ruhe und Selbstbestimmung geplant werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt stehen solidarisch an der Seite der streikenden Beschäftigten bei AMEOS. Wir fordern die Landesregierung auf, in jeder geeigneten Form darauf hinzuwirken, dass der Klinikkonzern soziale und arbeitsrechtliche Standards einhält.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Wir erwarten vom Land Sachsen-Anhalt, dass es alles unternimmt, die Landkreise in Wahrnehmung ihrer Aufgabe in der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung bei Seite zu stehen. Dazu gehört auch, gemeinsam Wege zu finden, kommunale Kliniken zu sichern, wo sie in Schieflage geraten. Das bedeutet auch, Landkreise bei Überlegungen zur Rekommunalisierung von Kliniken zu unterstützen.<br><br>
Wir stehen zur Trägervielfalt in der Gesundheitsversorgung – Grundprinzip muss aber sein, dass kein Geld aus den Kliniken zu anderen Zwecken abgeführt wird. Jeder Euro, der aus Land, Bund und den Krankenkassen für die Gesundheitsversorgung fließt, muss auch für Gesundheitsversorgung ausgegeben werden.<br><br>
Wir unterstützen Kooperation und Trägerverbünde.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt ist die Sicherung der medizinischen Versorgung im gesamten Land eine der zentralen gesundheitspolitischen Aufgaben unserer Zeit. Nur mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung bleibt Sachsen-Anhalt auch im ländlichen Raum lebenswert.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 15:20:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1NEU: Griechenland und Bulgarien brauchen die Unterstützung Europas Solidarität und Humanität jetzt!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19672</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19672</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spielt mit seiner einseitigen Öffnung der türkischen Grenze nach Griechenland und Bulgarien ein zynisches Spiel. Er will mit verzweifelten Menschen Politik machen und unterläuft mit seinem Handeln das EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016. Er versucht, die Europäische Union zu erpressen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch so abgekartet sein Vorgehen ist – die Flüchtlinge in der Türkei brauchen weiterhin die Unterstützung der EU. Zudem darf die Empörung über die türkische Regierung nicht darüber hinwegtäuschen, dass die EU angesichts der Vertreibung Hunderttausender in der Region Idlib bislang untätig war.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor diesem Hintergrund hat der Landesdelegiertenrat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt am 7. März 2020 beschlossen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind entsetzt über die willentlich neu geschaffenen Notlagen an Europas Außengrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den Versuch des türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan, syrische Geflüchtete in der Türkei zum Spielball seiner Auseinandersetzungen mit der Europäischen Union zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die Europäische Union in der Pflicht, Griechenland und Bulgarien bei der Bewältigung der schwierigen Situation finanziell und logistisch mit den hierfür nötigen Mitteln zu unterstützen. Schutzbedürftige Menschen verdienen unsere Hilfe, kein Tränengas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union, Griechenland und Bulgarien müssen unverzüglich für ein geordnetes und humanitäres Grenzregime an der EU-Außengrenze sorgen. Gewalttätige Zurückweisungen (push backs) an Europas Außengrenzen müssen unverzüglich aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern den schnellen Aufbau von Erstaufnahmeeinrichtungen an den EU-Außengrenzen und eine zügige Registrierung und Verteilung von registrierten und sicherheitsüberprüften Geflüchteten auf die EU-Länder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung auf, die vorhandenen Kapazitäten zur Erstaufnahme im Land zu nutzen und der Bundesregierung die Aufnahmebereitschaft im Rahmen einer Kontingentlösung zu signalisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die humanitäre Katastrophe auf den griechischen Inseln zu beenden, sollen die bestehenden Möglichkeiten unseres Bundeslandes genutzt werden, um besonders Frauen, Kinder und andere besonders Schutzbedürftige aus der prekären Situation zu retten. Das schließt insbesondere Kontingente ein, die die Städte Magdeburg und Halle sowie ggf. weitere sachsen-anhaltische Kommunen im Rahmen der Initiative „Sicherer Hafen“ eingeräumt haben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Mar 2020 16:08:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-4NEU: Fachkräfteeinwanderung stärken!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Fachkraefteeinwanderung_staerken-57622</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Fachkraefteeinwanderung_staerken-57622</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beschluss des LDR am 07.03.2020:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll das Land Sachsen-Anhalt die Verwaltungskapazität einrichten, um Sachsen-Anhalt zum Vorreiter in der Anerkennung von ausländischen Fachkräften aufzubauen.<br>
2. Ausländischen Menschen soll insbesondere dann ein voraussetzungsloser Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis angeboten werden, wenn sie eine sozialversicherungspflichtige Stelle beispielsweise im Gesundheitswesen annehmen oder sich vorzugswürdig ausbilden lassen. Dies gilt insbesondere für Menschen aus sog. sicheren Herkunftsländern.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Mar 2020 15:56:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3NEU: Verurteilung von LSBTTI*-Diskriminierung in Polen</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Verurteilung_von_LSBTTI-Diskriminierung_in_Polen-49161</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Verurteilung_von_LSBTTI-Diskriminierung_in_Polen-49161</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beschluss des LDR vom 07.03.2020:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb eines Jahres wurden in Polen 87 Zonen (Regionen, Landkreise und Gemeinden) deklariert, die sich als frei von LSBTTI* oder frei von LSBTTI*-„Ideologie“ bezeichnen. Dadurch werden LSBTTI*-Personen, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und intergeschlechtliche Menschen, aktiv diskriminiert, ausgegrenzt und eingeschüchtert. Die polnischen Gebietskörperschaften verstoßen aus unserer Sicht gegen die EU Antidiskriminierungsrichtlinie, aber auch gegen die polnische Verfassung, in der die „unveräußerliche Würde“ jedes Menschen geschützt ist — gedeckt durch die rechtskonservative PiS-Regierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deklarationen sind gespickt mit Formulierungen zur „Widernatürlichkeit“ von LSBTTI*-Menschen und einem vermeintlichen Widerspruch zu christlichen Werten. Flankiert werden diese Beschlüsse durch verbale Attacken polnischer Bischöfe gegen Homo- und Transsexuelle. Die sichere und freie Lebensgestaltung von nicht-heteronormativen Menschen ist in Polen bedroht! Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt ist das nicht hinnehmbar, dass Menschen in ihren Grundrechten beschnitten werden und sich vor Gewalt fürchten müssen, wie die tätlichen Angriffe auf Pride-Veranstaltungen im vergangenen Jahr zeigen. Wir sind solidarisch mit den betroffenen Menschen und stehen an ihrer Seite!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in der Woiwodschaft Masowien, Sachsen-Anhalt Partnerregion, haben Landkreise und Gemeinden LSBTTI*-feindliche Resolutionen verabschiedet. Im Austausch mit unseren Partnerregionen, -kreisen und -gemeinden werden wir auf diese Verstöße hinweisen, unsere Ablehnung der Deklarationen verdeutlichen und Kontakt zu betroffenen Einrichtungen und Menschen suchen. Hier sind auch die Kirchen, sowie alle zivilgesellschaftlichen Akteure gefragt, in ihren Kontakten nach Polen diesen Positionen zu widersprechen und zum Schutz der Freiheits- und Minderheitsrechte beizutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden die Entwicklungen in den Partnerstädten weiter beobachten und den Dialog zu unseren gemeinsamen europäischen Werten suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Kommunen, die Partnerschaften zu polnischen Städten unterhalten, in den solche Deklaration bereits verabschiedet wurden, wollen wir auf einen Brief mit der Aufforderung zur Widerrufung der Deklaration hinwirken.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Mar 2020 15:50:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-2NEU: Die Hälfte der Macht den Frauen!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Die_Haelfte_der_Macht_den_Frauen-23132</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Die_Haelfte_der_Macht_den_Frauen-23132</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beschluss des LDR vom 07.03.2020:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine nächste Landesregierung unter bündnisgrüner Mitwirkung verabschiedet ein Paritégesetz für die Landesebene in Sachsen-Anhalt. Die erwartete höchstrichterliche Rechtsprechung aus den anhängigen Verfassungsgerichtsverfahren in Brandenburg und Thüringen findet dabei Berücksichtigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das zu beschließende Paritégesetz beinhaltet zwingend geschlechterparitätisch aufzustellende Wahllisten. Die Wahlkreise werden so gefasst, dass jeweils geschlechterparitätische Duos aufgestellt werden, sich aber insgesamt die Zahl der Abgeordneten nicht erhöht. Regelungen für das dritte Geschlecht sind zu finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Mar 2020 15:37:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-1NEU: Wahlkampfteams zur Landtags- und Bundestagswahl 2021</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Wahlkampfteams_zur_Landtags-_und_Bundestagswahl_2021-52454</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Wahlkampfteams_zur_Landtags-_und_Bundestagswahl_2021-52454</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beschluss des LDR vom 07.03.2020</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landtagswahlkampf 2021 wird auf der Landesverbandsebene von einem Wahlkampfteam geleitet. Diesem gehören mit Stimmrecht an:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesschatzmeisterin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Vorsitzende der bündnisgrünen Landtagsfraktion</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die bündnisgrüne Ministerin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete<br></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Listenplätze 1 und 2 der Landesliste für die Wahlen zum Landtag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesgeschäftsführer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ggf. der*die Wahlkampfmanager*in</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundestagswahlkampf 2021 wird auf der Landesverbandsebene von einem Wahlkampfteam geleitet. Diesem gehören mit Stimmrecht an:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesschatzmeisterin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Listenplätze 1 und 2 der Landesliste für die Wahlen zum Deutschen Bundestag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesgeschäftsführer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Stimmrecht können jeweils weitere Mitglieder und Personen mit Wahlkampferfahrung oder -funktionen zu den Sitzungen hinzugezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Wahlkampfteam hat die Aufgabe, den Landtags- und Bundestagswahlkampf strategisch und organisatorisch vorzubereiten und dessen erfolgreiche Durchführung sicherzustellen. Es fällt seine Entscheidungen im programmatisch und finanziell vorgegebenen Rahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die satzungsgemäßen Rechte und Pflichten der Organe des Landesverbandes bleiben von dieser Entscheidung unberührt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Mar 2020 15:27:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-6: Mehr Akzeptanz für Erneuerbare Energien und mehr BürgerInnenteilhabe an der Energiewende in Sachsen-Anhalt schaffen</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19526</link>
                        <author>Dorothea Frederking (KV Altmark), Madeleine Linke, Gisela Graf (KV Magdeburg), Martina Hoffmann (KV Saalekreis), Andreas Gernegroß (KV Salzlandkreis), Dr. Reinhild Hugenroth (KV Wittenberg), Wolfgang Aldag (SV Halle (Saale)), Jürgen Grobe (KV Mansfeld-Südharz), Dorothee Berthold (KV Burgenlandkreis)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19526</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen vor enormen Herausforderungen um das 1,5 Grad Klimaziel von Paris noch zu erreichen. Um die Lebensgrundlagen zu retten müssen wir jetzt sofort handeln und können uns keinen Zeitverzug erlauben. Es ist zwingend notwendig, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Flächenbereitstellung, der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren ist gerade die Akzeptanz von Windkraftanlagen ein Problem. Um diese Akzeptanz zu erhöhen ist eine angemessene Beteiligung der betroffenen Kommunen an dem Ertrag der Anlagen vorzusehen. Wir unterstützen daher die Initiative des MULE eine auch auf Bundesebene rechtssichere Außenbereichsabgabe einzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Baustein für bessere Akzeptanz von Windkraftanlagen vor Ort kann eine unabhängige Beratung der Kommunen, Bürger*innen und Flächenbesitzenden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht umfassende sowie neutrale Information und Beratung zu allen Aspekten damit Kommunen und Bürger*innen entweder befähigt werden selber Anlagen zu betreiben und auch davon zu profitieren oder im Rahmen der Genehmigungsverfahren die Möglichkeit bekommen vorhandene Konflikte neutral bewerten zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Beratung sollen insbesondere folgende Aspekte betrachtet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begleitung der einzelnen Verfahrensschritte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>naturschutzrelevanten Fragestellungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligungsmöglichkeiten von BürgerInnen oder Kommunen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der verschiedenen Akteure, im Konfliktfall auch die Einrichtung von Mediationsverfahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung wird gebeten, eine entsprechende Beratungsstruktur bei der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) einzurichten.. Zudem soll die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) eine aktive, professionelle, inputorientierte Akzeptanzkommunikation umsetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 18:06:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-5: Naturnahe Wälder: In der Klimakrise nötiger denn je</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19524</link>
                        <author>Torsten Beyer (KV Anhalt-Bitterfeld), Katrin Kehlbler (KV Burgenlandkreis), Martina Hoffmann (KV Saalekreis), Thomas Engst (KV Salzlandkreis)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19524</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Wald erfüllt vielfältige Funktionen im Naturhaushalt. Er stabilisiert das regionale Klima, bindet CO2, bildet Sauerstoff, reinigt und kühlt die Luft. Er dient der menschlichen Erholung und der Holz-gewinnung. Er hat eine zentrale Stellung im Wasserhaushalt (Reinigung, Zurückhaltung, Begünsti-gung von Niederschlägen durch Abkühlung der Erdoberfläche) und ist Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Bei fortdauerndem Scheitern der globalen Klimaschutzbemühungen sind Erhal-tung und Ausbau von Waldflächen ein sicheres, natürliches, und kostengünstiges Mittel, um unsere Region zu stabilisieren. Denn der Wald ist bis zu einem gewissen Grad in der Lage, lokal die Folgen des Klimawandels abzumildern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stürme, die sehr trockenen Jahre 2018 und 2019, Insekten und zahlreiche Komplexerkrankungen haben auch als Folgen der menschengemachten Klimakrise enorme Schäden an den Waldflächen in Sachsen-Anhalt verursacht und die Krise des Waldes ins öffentliche Bewusstsein gerückt Da sich diese Entwicklung zwar nicht aus-schließlich aber vorherrschend in Forstplantagen (Monokulturen) zeigt, kann die aktuelle Krise im Wesentlichen auf eine verfehlte Waldbewirtschaftung in den letzten Jahrzehnten zurückgeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ganze Ausmaß der Katastrophe lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Doch klar ist, dass jetzt Maßnahmen getroffen werden müssen, um naturnahe und klimastabile Wälder aufzubauen, die auch ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der LDR möge folgende Handlungsfelder zur weiteren Ausarbeitung auf den verschiedenen Partei-ebenen und als prioritäre Aufgaben unserer Waldpolitik im MULE beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Naturnahen Waldbau konsequent durchsetzen - der Umbau von Monokulturen zu naturna-hen Mischwäldern ist deutlich zu forcieren und mit öffentlichen Mitteln zu unterstützen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Zur Bereitstellung von gebietsheimischem Saatgut sind die Sicherung der Quellen und die Vermehrung zu gewährleisten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Forschungen zu naturnahen Waldbaumethoden und zur Klimaanpassung gebietsheimischer Arten ist zu intensivieren</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Mehr Wildnis im Wald zulassen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Der Schutz von FFH-Waldlebensraumtypen, die Nationalparkkonzeption sowie die Manage-mentpläne zum Schutz und für die Entwicklung der Waldlebebensraumtypen sind konsequent umzusetzen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Für Wälder in öffentlicher Hand sowie in Natura 2000 – Gebieten ist die Einbringung nicht-einheimischer Baumarten zu untersagen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Konsequenter Schutz des Waldbodens als Kohlenstoff- und Wasserspeicher.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Die Entwicklung von naturnahen, funktionalen Waldrändern ist zu forcieren. Dazu sind die Förderprogramme zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Die Fördergelder sind hier, wie im ganzen Themenbereich an ökologische Kriterien zu binden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Gleichrangige Berücksichtigung der verschiedenen Funktionen des Waldes (Artenschutzfunk-tion, Klimafunktion, Erholungsfunktion, Trinkwassererzeugung, CO2 und Wasserspeicher, Bodenschutz, Holzproduktion). Die Holznutzung darf die anderen Funktionen nicht in Frage stellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Holz nachhaltig nutzen, die stoffliche Nutzung muss im Vordergrund stehen (Kaskadennut-zung)</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Als eine der zu etablierenden Natura 2000 Stationen ist ein Kompetenzzentrum für Wald- und Klimaschutz einzurichten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Paradigmenwechsel im Wassermanagement unverzüglich einleiten – weg vom Entwässe-rungsmangement, hin zum Retentionsmanagment. Hierfür ist das Wassergesetz entsprechend anzupassen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>A Um die Ökosystemleistungen dauerhaft zu erhalten, müssen stabile, standort- und klimaangepasste Mischwaldbestände und strukturreiche Dauerwälder (mit Naturverjüngung, Bäumen verschiedener Alters- und Höhenstrukturen (Plenterwald), sehr alten Bäumen und Totholzanteil), unter dem grundsätzlichen Aus-schluss von Kahlschlägen entstehen - sowohl durch Aufforstung als auch durch Durchforstung in bestehen-den Reinbeständen. Wildnis und Urwälder sind wichtig, um natürliche Anpassungen an den Klimawandel beobachtbar zu machen. Hierfür sind natürliche, sich selbst überlassene Wälder in geschützten Gebieten notwendig. Wir fordern die Stilllegung von mindestens 10% des Kommunal-, Bundes- und Privatwaldes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>B Zur Sicherung ausreichender gebietseigener Saatgutmengen für Gehölze sind dringend Pra-xisprojekte notwendig, welche den Stand der Forschung aktualisieren. Sowohl für die Baumarten als auch die Sträucher gibt es zu wenig gebietseigenes Saatgut. Daher müssen ausreichend viele Bestände ermittelt werden, die mögliche Resistenzen gegen aktuelle Krankheiten aufweisen. Die genetische Variabilität muss nachhaltig gesichert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>C Forschungen zu naturnahen Waldbaumethoden unter den sich ändernden klimatischen Bedingungen in bestehenden Wäldern, zur Renaturierung von Waldbereichen nach Schadeinwirkun-gen (z. B. Sturmschäden / Borkenkäfer) und bei Neuanlage sind zwingend notwendig. Praxisprojekte zu z. B. Mulchdecksaaten, Pflanzungen in Verbindung mit Ammensaaten etc. auf verschiedenen Standorttypen können zeigen, dass, in Abhängigkeit vom Standort verschiede-ne Strategien benötigt werden, erproben diese und setzen sie exemplarisch um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>D Innerhalb von Wäldern in öffentlicher Hand und in geschützten Gebieten müssen Florenverfälschungen strikt vermieden werden. Sie sollen auch einen Beitrag leisten zur natürlichen Anpassung heimischer Arten an die Folgen des Klimawandels. Der Wald ist ein komplexes Artengefüge, vom Bodenleben mit der Mykor-rhiza bis zu den verschiedenen tierischen Waldbewohnern. Diese sind auf das Nahrungs- und Habitatange-bot der heimischen Arten spezialisiert. Die Standortanpassung von Baumarten kann daher nicht auf ihre Produktivität oder Robustheit am Standort reduziert werden. Unter gebietsfremden Arten wie Roteichen (Quercus rubra) oder Walnüssen (Juglans regia) findet sich kaum bis keine Vegetation. Der heimischen Tierwelt werden Nahrung und Habitat entzogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>E Böden, vor allem Feuchtböden, sind wichtige Kohlenstoff- und Wasserspeicher, wahrscheinlich wichtigere als der Holzaufwuchs. Sie sind durch den massiven Maschineneinsatz in Gefahr. Für den Großmaschineneinsatz durch Entwässerung tragfähig gemacht, werden die Böden der Zersetzung anheimgegeben. Bewirtschaftungsweisen mit bodenschonenden Maßnahmen (bspw. Rückepferden) sind zu präferieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>F Geschlossene Waldränder haben eine wichtige Funktion zum Schutz des Mikroklimas vor Austrocknung. Es ist dringend geboten, diese Landschaftselemente zu entwickeln und zu bewahren. Sie werden sowohl durch die Forstwirtschaft wie durch die Landwirtschaft bedrängt. Es ist dringend geboten, diese Landschaftselemente zu bewahren und wo nicht vorhanden zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>G Der Erhalt der Ökosystemleistungen des Waldes muss Vorrang haben vor der Holznutzung, insbesondere auf Grenzertragsstandorten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>H Wir brauchen eine Holzbaustrategie, die von der Landesregierung unter Einbeziehung des Landesbeirates Holz erarbeitet werden soll. In einer Kaskadennutzung wird Holz zuerst verbaut und erst im zweiten oder dritten Schritt energetisch genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>I Das Kompetenzzentrum für Wald- und Klimaschutz soll Verwendungsmöglichkeiten des in Zukunft veränderten Holzangebots und Substitutionsmöglichkeiten erforschen und in die holzverarbeitenden Gewerbe und Industrien einbringen. Grundsätzlich brauchen wir beim Holz, wie auch bei allen anderen Produkten eine lange Nutzungsdauer und langlebige Produkte. Darüber hinaus erfüllt das Waldkompetenzzentrum die Aufgabe der Beratung von Waldbesitzern zu naturnahen Waldbaumethoden sowie zur Verwendung von gebietseigenem Saatgut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>J Wir sehen in einer ausreichenden Wasserverfügbarkeit eine der größten Herausforderungen für den Er-halt und die Entwicklung der Wälder. Die Entwicklung der Niederschlagstrends zeigt, dass Regionen mit geringen Jahresniederschlägen noch trockener werden. Zielvorgaben für die Unterhaltungsverbände sind neu zu fassen: ausgewogene Wasserhaltung, d.h. Wasser bedarfsgerecht verfügbar halten anstatt lediglich den „ordnungsgemäße Abfluss“ zu sichern. Auch großflächige Wirtschaftswege und fischgrätenförmige Rückegassen steigern den Wasserverlust und sind zu vermeiden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 17:58:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3: Verurteilung von LSBTTI*-Diskriminierung in Polen</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19480</link>
                        <author>Miriam Matz (KV Saalekreis), Christian Franke-Langmach (KV Altmark), Bastian George (KV Dessau-Roßlau) </author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19480</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb eines Jahres wurden in Polen 87 Zonen (Regionen, Landkreise und Gemeinden) deklariert, die sich als frei von LSBTTI* oder frei von LSBTTI*-„Ideologie“ bezeichnen. Dadurch werden LSBTTI*-Personen, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und intergeschlechtliche Menschen, aktiv diskriminiert, ausgegrenzt und eingeschüchtert. Die polnischen Gebietskörperschaften verstoßen aus unserer Sicht gegen die EU Antidiskriminierungsrichtlinie, aber auch gegen die polnische Verfassung, in der die „unveräußerliche Würde“ jedes Menschen geschützt ist — gedeckt durch die rechtskonservative PiS-Regierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deklarationen sind gespickt mit Formulierungen zur „Widernatürlichkeit“ von LSBTTI*-Menschen und einem vermeintlichen Widerspruch zu christlichen Werten. Flankiert werden diese Beschlüsse durch verbale Attacken polnischer Bischöfe gegen Homo- und Transsexuelle. Die sichere und freie Lebensgestaltung von nicht-heteronormativen Menschen ist in Polen bedroht! Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt ist das nicht hinnehmbar, dass Menschen in ihren Grundrechten beschnitten werden und sich vor Gewalt fürchten müssen, wie die tätlichen Angriffe auf Pride-Veranstaltungen im vergangenen Jahr zeigen. Wir sind solidarisch mit den betroffenen Menschen und stehen an ihrer Seite!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in der Woiwodschaft Masowien, Sachsen-Anhalt Partnerregion, haben Landkreise und Gemeinden LSBTTI*-feindliche Resolutionen verabschiedet. Im Austausch mit unseren Partnerregionen, -kreisen und -gemeinden werden wir auf diese Verstöße hinweisen, unsere Ablehnung der Deklarationen verdeutlichen und Kontakt zu betroffenen Einrichtungen und Menschen suchen. Hier sind auch die Kirchen, sowie alle zivilgesellschaftlichen Akteure gefragt, in ihren Kontakten nach Polen diesen Positionen zu widersprechen und zum Schutz der Freiheits- und Minderheitsrechte beizutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden die Entwicklungen in den Partnerstädten weiter beobachten und den Dialog zu unseren gemeinsamen europäischen Werten suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Kommunen, die Partnerschaften zu polnischen Städten unterhalten, in den solche Deklaration bereits verabschiedet wurden, wollen wir auf einen Brief mit der Aufforderung zur Widerrufung der Deklaration hinwirken. Auch die Aussetzung oder Beendigung der Partnerschaft darf kein Tabu sein. Französische Kommunen haben in dieser Frage gegenüber ihren polnischen Partnern bereits klar Kante gezeigt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 22:17:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-1: Wahlkampfteams zur Landtags- und Bundestagswahl 2021</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19479</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 24.02.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19479</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Landesdelegiertenrat möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landtagswahlkampf 2021 wird auf der Landesverbandsebene von einem Wahlkampfteam geleitet. Diesem gehören mit Stimmrecht an:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesschatzmeisterin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Vorsitzende der bündnisgrünen Landtagsfraktion</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die bündnisgrüne Ministerin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesgeschäftsführer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ggf. der*die Wahlkampfmanager*in</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundestagswahlkampf 2021 wird auf der Landesverbandsebene von einem Wahlkampfteam geleitet. Diesem gehören mit Stimmrecht an:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Landesschatzmeisterin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Listenplätze 1 und 2 der Landesliste für die Wahlen zum Deutschen Bundestag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Landesgeschäftsführer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Stimmrecht können jeweils weitere Mitglieder und Personen mit Wahlkampferfahrung oder -funktionen zu den Sitzungen hinzugezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Wahlkampfteam hat die Aufgabe, den Landtags- und Bundestagswahlkampf strategisch und organisatorisch vorzubereiten und dessen erfolgreiche Durchführung sicherzustellen. Es fällt seine Entscheidungen im programmatisch und finanziell vorgegebenen Rahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die satzungsgemäßen Rechte und Pflichten der Organe des Landesverbandes bleiben von dieser Entscheidung unberührt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 22:15:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-1: Antrag zur Änderung der Erstattungsordnung</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19478</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 03.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19478</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Landesdelegiertenrat möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Abschnitt E Absatz „2. Verpflegungsmehraufwendungen“ Buchstabe „a.) Dienstreisen im Inland der Erstattungsordnung“ wird der Passus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Verpflegungsmehraufwand<br>
Abwesenheit pauschal<br>
ab 24 Std. 24,-- €<br>
von 8 bis unter 24 Std. 12,-- €</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gestrichen und ersetzt durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Verpflegungsmehraufwand bei Dienstreisen im Inland kann nach den jeweils gültigen steuerrechtlichen Pauschalsätzen nach § 9 Absatz 4a Einkommensteuergesetz (EStG) abgerechnet werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Abschnitt E Absatz „3. Übernachtungskosten“ wird der Passus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ist das Frühstück pauschal im Übernachtungspreis enthalten, wird die Hotelrechnung um 4,80 Euro gekürzt. Für ein Mittag- bzw. Abendessen wird ein Betrag in Höhe von je 9,60 Euro abgezogen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gestrichen und ersetzt durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ist eine Mahlzeit bereits pauschal im Übernachtungspreis enthalten oder anderweitig unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden, so werden pro Mahlzeit Verpflegungspauschalen von der Verpflegungsmehraufwandserstattung abgezogen. Dabei werden folgende Pauschalen angesetzt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>für ein Frühstück 20% der Ganztagespauschale</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>für ein Mittagessen 40% der Ganztagespauschale</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>für ein Abendessen 40% der Ganztagespauschale</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dabei gilt bei allen abrechnungsfähigen Dienstreisen unabhängig von der Gesamtdauer immer die Ganztagespauschale als Berechnungsgrundlage für diesen Abzugsbetrag.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Bundesfinanzministerium hat mit dem Jahressteuergesetz 2019, die Pauschalbeträge für den Verpflegungsmehraufwand erhöht. Dadurch steigt die Pauschale für Verpflegungsmehraufwendungen bei 8-stündiger Abwesenheit von 12 EUR auf *14 EUR* sowie am An- und Abreisetag und bei einer 24-stündiger Abwesenheit von 24 EUR auf *28 EUR*.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit ändert sich ebenfalls der Abzug für zur Verfügung gestellte Mahlzeiten, für ein Frühstück von 4,80 EUR auf 5,60 EUR und für Mittagessen und Abendbrot von 9,60 auf 11,20 Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anwendungszeitraum | Kürzung bis 2019 | Kürzung ab 2020<br>
Frühstück | 4,80 EUR | 5,60 EUR<br>
Mittagessen | 9,60 EUR | 11,20 EUR<br>
Abendessen | 9,60 EUR | 11,20 EUR</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Erstattungsordnung orientiert sich seit jeher an diesen Sätzen, hatte diese aber immer als konkrete Zahlenwerte abgebildet. Was nun eine Überarbeitung erforderlich macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher schlägt der Landesverband vor, die aktuelle Gesetzeslage für unsere eigenen Regeln zu übernehmen und dies durch die Änderung des Wortlautes der Erstattungsordnung zu vollziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderung hat zur Folge, dass künftige Änderungen durch das Bundesfinanzministerium in unsere Erstattungsformulare übernommen werden können, ohne dass eine Anpassung der Erstattungsordnung durch einen LDR oder LPT Beschluss bedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Sache handelt es sich also nur um eine Anpassung an die geänderte Gesetzeslage, in der Form schlagen wir eine Formulierung vor, die zukünftige Anpassungen erleichtert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 22:13:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K-1: Flächendeckende Gesundheitsversorgung sichern – die Zukunft braucht neue Ideen!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19477</link>
                        <author>Landesfachgruppe Soziales</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19477</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Versprechen gleichwertiger Lebensverhältnisse in unserem Land ist im Bereich der Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen eine große Aufgabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erleben im Moment in Sachsen-Anhalt große Sorge um die Hausarztdichte, regional unterschiedlich einen Mangel an verfügbaren Pflegeplätzen und ambulanten Pflegedienstleistern und eine ausgewachsene Klinikkrise. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist klar – wenn wir die Versorgung der Menschen im Land auch unter den Bedingungen des demografischen Wandels dauerhaft sichern wollen, brauchen wir neue Ideen und kluge Antworten auf diese Herausforderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für folgende Vorhaben setzen wir uns deshalb ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Als Reaktion auf die im Moment krisenhaft erscheinende Situation der Krankenhäuser im Land soll die Landesregierung unverzüglich einen Klinikgipfel einberufen. Hier sollen alle Akteure – Träger, Kostenträger, Patient*innenvertreter*innen, Pflegevertreter*innen, Landkreise, politisch Verantwortliche – die aktuelle Situation der Kliniken in Sachsen-Anhalt evaluieren, Sofortmaßnahmen vorschlagen und strategische Vorschläge entwickeln.<br></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die 47 heutigen Krankenhausstandorte in Sachsen-Anhalt sollen als Standorte für die Gesundheitsversorgung grundsätzlich erhalten bleiben. Sie sichern Erreichbarkeit im ganzen Land.<br><br>
Bereiche wie allgemeine internistische Behandlung, allgemeine Pädiatrie, einfache Notfallversorgung und Geburtshilfe sind für uns als Basisversorgung für Alle schnell erreichbar notwendig. Dabei wird nicht mehr jedes Klinikum als Vollversorger fungieren können. Gerade der Abbau lukrativer Spezialabteilungen wird jedoch den Betrieb von Krankenhäusern unrentabel machen. Es ist Aufgabe von Politik dort trotzdem die Versorgung zu sichern. Wir schlagen vor, dafür neue Wege zu gehen und in Verhandlung mit den Kostenträgern und wo nötig als Modellprojekte neue Versorgungsformen zu erproben und zu installieren.
<ul><li>Sektorübergreifende Kooperation (ambulant/stationär) kann einerseits in kleinen Abteilungen ärztliches Fachpersonal sichern, andererseits dem ambulanten Facharztmangel sinnvoll etwas entgegen setzen.</li><li>Kooperation mit Pflegeeinrichtungen kann in Verbindung mit angestellten Ärzten gerade in der Basisversorgung sinnvoll sein. Dieser Gedanke ist vor allem vor dem Hintergrund des neuen Berufsbildes in der Pflege (generalistische Ausbildung) zukunftsweisend.</li><li>Portalkliniken können die Erst- und Notversorgung in der Fläche sichern. In Kooperation z.B. mit Pflegeeinrichtungen (Kurzzeitliegeplätze) wären in einfachen Fällen Verlegungen in größere Häuser sogar unnötig. Portalkliniken können ihr Potential nur ausspielen, wenn die Kooperation zwischen den Krankenhäusern ausgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben wird.</li><li>Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich bietet viele Chancen für eine bessere Verzahnung der Leistungen, für kollegialen Austausch und bessere Erreichbarkeit für die Patient*innen. Daher braucht es im Land eine zentrale Schnittstelle für die Weiterentwicklung der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Wir wollen die Einrichtung einer landesweite Stelle, die Aktivitäten bündelt, Modellprojekte anstößt und begleitet und entsprechende technische Kompetenzen aufbaut, um Akteure im Feld zu beraten.</li><li>Der „Hebammengeleite Kreissaal“ ist ein Modell um Geburtshilfe einerseits durch höhere Attraktivität des Hebammenberufes und andererseits durch anderen Personaleinsatz zu sichern. Dieses Modell soll ausgeweitet werden und flächendeckend zum Einsatz kommen.</li><li>Beim Wegfall von Spezialbehandlungsplätzen und notwendigen längeren Rettungs- und Transportwege ist regelmäßig eine Anpassung und Fortschreibung der Bedarfsplanung im Bereich des luftgebundenen Rettungsdienstes notwendig.<br></li></ul></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Das Land Sachsen-Anhalt muss zukünftig seiner Verpflichtung zur Investitionsfinanzierung in den Kliniken nachkommen. Auch die jahrelange Unterfinanzierung hat zur strukturellen Destabilisierung der Kliniken im Land beigetragen. Die Kompensierung aus der Krankenhausfinanzierung der Träger wird zukünftig schwerer, da seit Beginn des Jahres die Personalmittel, jahrelang geplanter Puffer, nicht mehr pauschal in den Abrechnungspauschalen (DRGs) sondern konkret gezahlt werden. Zudem fällt es Kliniken zunehmend schwer, Investitionen kreditfinanziert zu realisieren.<br><br>
Zudem fordern wir die Bundesregierung zu einer Reform des Systems der Krankenhausfinanzierung auf. Das DRG-System schwächt kleine Standorte mit Grundversorgung vor allem im ländlichen Raum und im Zwei-Säulen-Modell sind gerade für strukturschwächere Länder notwendige Investitionen schwer zu finanzieren.<br></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrem Zuhause wohnen und leben können. Dafür wollen wir die Pflege im Quartier weiter stärken. Das neu geschaffene Beratungsangebot für die Kommunen zur Quartiersentwicklung begrüßen wir. Wohnortnahe dezentrale Pflegesettings sind mit einem Landesaktionsplan zu untersetzen und zu befördern. Damit beugen wir Pflegebedürftigkeit, unnötigen Krankenhausaufenthalten und erzwungenen Heimaufenthalten vor. Um Heimeinweisungen nach Krankenhausaufenthalten zu reduzieren wollen wir die Tagespflege für Kliniken öffnen. So kann der Übergang vom Krankenhaus in ein Pflegesetting mit mehr Ruhe und Selbstbestimmung geplant werden.<br></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt stehen solidarisch an der Seite der streikenden Beschäftigten bei AMEOS. Wir fordern die Landesregierung auf, in jeder geeigneten Form darauf hinzuwirken, dass der Klinikkonzern soziale und arbeitsrechtliche Standards einhält.<br></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Wir erwarten vom Land Sachsen-Anhalt, dass es alles unternimmt, die Landkreise in Wahrnehmung ihrer Aufgabe in der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung bei Seite zu stehen. Dazu gehört auch, gemeinsam Wege zu finden, kommunale Kliniken zu sichern, wo sie in Schieflage geraten. Das bedeutet auch, Landkreise bei Überlegungen zur Rekommunalisierung von Kliniken zu unterstützen.<br><br>
Wir stehen zur Trägervielfalt in der Gesundheitsversorgung – Grundprinzip muss aber sein, dass kein Geld aus den Kliniken zu anderen Zwecken abgeführt wird. Jeder Euro, der aus Land, Bund und den Krankenkassen für die Gesundheitsversorgung fließt, muss auch für Gesundheitsversorgung ausgegeben werden.<br><br>
Wir unterstützen Kooperation und Trägerverbünde.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt ist die Sicherung der medizinischen Versorgung im gesamten Land eine der zentralen gesundheitspolitischen Aufgaben unserer Zeit. Nur mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung bleibt Sachsen-Anhalt auch im ländlichen Raum lebenswert.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 22:08:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1: Griechenland und Bulgarien brauchen die Unterstützung Europas Solidarität und Humanität jetzt!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19438</link>
                        <author>Landesvorstand, Cornelia Lüddemann und Steffi Lemke (KV Dessau-Roßlau), Claudia Dalbert (SV Halle (Saale))</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19438</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spielt mit seiner einseitigen Öffnung der türkischen Grenze nach Griechenland und Bulgarien ein zynisches Spiel. Er will mit verzweifelten Menschen Politik machen und unterläuft mit seinem Handeln das EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016. Er versucht, die Europäische Union zu erpressen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch so abgekartet sein Vorgehen ist – die Flüchtlinge in der Türkei brauchen weiterhin die Unterstützung der EU. Zudem darf die Empörung über die türkische Regierung nicht darüber hinwegtäuschen, dass die EU angesichts der Vertreibung Hunderttausender in der Region Idlib bislang untätig war.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor diesem Hintergrund beschließt der Landesdelegiertenrat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt am 7. März 2020:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind entsetzt über die willentlich neu geschaffenen Notlagen an Europas Außengrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den Versuch des türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan, syrische Geflüchtete in der Türkei zum Spielball seiner Auseinandersetzungen mit der Europäischen Union zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die Europäische Union in der Pflicht, Griechenland und Bulgarien bei der Bewältigung der schwierigen Situation finanziell und logistisch mit den hierfür nötigen Mitteln zu unterstützen. Schutzbedürftige Menschen verdienen unsere Hilfe, kein Tränengas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union, Griechenland und Bulgarien müssen unverzüglich für ein geordnetes und humanitäres Grenzregime an der EU-Außengrenze sorgen. Gewalttätige Zurückweisungen (push backs) an Europas Außengrenzen müssen unverzüglich aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern den schnellen Aufbau von Erstaufnahmeeinrichtungen an den EU-Außengrenzen und eine zügige Registrierung und Verteilung von registrierten und sicherheitsüberprüften Geflüchteten auf die EU-Länder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung auf, die vorhandenen Kapazitäten zur Erstaufnahme im Land zu nutzen und der Bundesregierung die Aufnahmebereitschaft im Rahmen einer Kontingentlösung zu signalisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die humanitäre Katastrophe auf den griechischen Inseln zu beenden, sollen die bestehenden Möglichkeiten unseres Bundeslandes genutzt werden, um besonders Frauen, Kinder und andere besonders Schutzbedürftige aus der prekären Situation zu retten. Das schließt insbesondere Kontingente ein, die die Städte Magdeburg und Halle sowie ggf. weitere sachsen-anhaltische Kommunen im Rahmen der Initiative „Sicherer Hafen“ eingeräumt haben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 11:21:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-4: Fachkräfteeinwanderung stärken!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19358</link>
                        <author>KV Magdeburg (beschlossen am: 26.02.2022)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/19358</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll das Land Sachsen-Anhalt die Verwaltungskapazität einrichten, um Sachsen-Anhalt zum Vorreiter in der Anerkennung von ausländischen Fachkräften aufzubauen.<br>
2. Ausländischen Menschen soll insbesondere dann ein voraussetzungsloser Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis angeboten werden, wenn sie eine sozialversicherungspflichtige Stelle beispielsweise im Gesundheitswesen annehmen oder sich vorzugswürdig ausbilden lassen. Dies gilt insbesondere für Menschen aus sog. sicheren Herkunftsländern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2020 08:20:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-2: Die Hälfte der Macht den Frauen!</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/18686</link>
                        <author>Angela Korth (KV Magdeburg), Gisela Graf (KV Magdeburg), Juliane Krause (KV Harz), Michelle Angeli (KV Halle), Miriam Matz (KV Saalekreis), Susan Sziborra-Seidlitz (KV Harz), Ulrike Wachotsch (KV Dessau-Roßlau), Angela Ufer (KV Magdeburg), André Schlecht-Pese (KV Dessau-Roßlau), Johanna Janssen (KV Halle) Henriette Wambach (KV Jerichower Land), Jan Prignitz (KV Dessau-Roßlau), Sebastian Striegel (KV Saalekreis), Conny Lüddemann (KV Dessau-Roßlau), Dorothea Frederking (KV Altmark), Inés Brock (SV Halle (Saale)),  Iris Brunar (KV Dessau-Roßlau)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/motion/18686</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine nächste Landesregierung unter bündnisgrüner Mitwirkung verabschiedet ein Paritégesetz für die Landesebene in Sachsen-Anhalt. Die erwartete höchstrichterliche Rechtsprechung aus den anhängigen Verfassungsgerichtsverfahren in Brandenburg und Thüringen findet dabei Berücksichtigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das zu beschließende Paritégesetz beinhaltet zwingend geschlechterparitätisch aufzustellende Wahllisten. Die Wahlkreise werden so gefasst, dass jeweils geschlechterparitätische Duos aufgestellt werden, sich aber insgesamt die Zahl der Abgeordneten nicht erhöht. Regelungen für das dritte Geschlecht sind zu finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Länder Brandenburg und Thüringen haben bereits Paritégesetz beschlossen. Wir können uns auf deren Erfahrungen stützen.<br>
Im letzten Jahrhundert war das heutige Sachsen-Anhalt Vorreiter im Bereich Parité. Im damaligen Freistaat Anhalt konnten Frauen bereits im Dezember 1918 das aktive und passive Wahlrecht ausüben. Hier konnten Frauen erstmals in der deutschen Geschichte aktiv und passiv das Wahlrecht ausüben. Der damit verbundene Traum, dass Frauen gleichberechtigt an der politischen Macht beteiligt sein werden, erfüllte sich nicht. Heute haben wir im Landtag von Sachsen-Anhalt 21 % Frauenanteil (der geringste in der gesamten Bundesrepublik), im Deutschen Bundestag sind es 30 %. Deshalb braucht es gesetzliche Normierungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für uns Grüne ist seit langem klar, dass wir eine Erhöhung des Frauenanteils nur mittels klarer Regularien erreichen werden. Im aktuellen Koalitionsvertrag findet sich dazu folgender Kompromiss: „Um eine paritätische Besetzung von Kandidierenden-Listen zu erreichen, wollen wir prüfen, ob ein verfassungskonformes Paritégesetz auf den Weg gebracht werden kann, das Regelungen sowohl für die kommunale Ebene als auch die Landesebene enthält.“ Die zuständige CDU-Ministerin Keding hat diesen Prüfauftrag entgegen unseres erklärten Willens nicht adäquat umgesetzt. Sie hat kein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Als Minimalvariante fand im Dezember 2019 ein Expertenhearing statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Selbst dieses Hearing bestätigte alle in dieser Legislatur gewonnen Erkenntnisse. Es gibt gleichermaßen Pro- wie Contra-Argumente. Es gibt juristische Schulen, die das Selbstorganisationsrecht der Parteien oder die Wahlfreiheit höher werten als den grundgesetzlich normierten Auftrag zur Herstellung von tatsächlicher Gleichstellung nach Art.3 Absatz 2 Grundgesetz (respektive Landesverfassung Artikel 7 Absatz 2). Und umgekehrt! Im Ergebnis ist es eine politische Entscheidung, ob man Paritéregelungen für geboten hält oder nicht.<br>
Selbstverständlich sind die in Thüringen und Brandenburg zu erwartenden Urteile der Landesverfassungsgerichte zu dortigen Parité-Gesetzen zu berücksichtigen, um kein verfassungswidriges Gesetz zu verabschieden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir GRÜNE sprechen uns dafür aus, das Gleichstellungsgebot weit auszulegen. Es ist an der Zeit, nicht nur Chancengleichheit herzustellen. Was zählt, sind konkrete und sichtbare Ergebnisse.<br>
Nach Jahrzehnten frauenpolitischer Arbeit haben wir genug von Absichtserklärungen, freiwilligen Selbstverpflichtungen oder anderer Gleichstellungslyrik. All das haben wir zuhauf. Dennoch stoßen Frauen immer wieder an die berühmt-berüchtigte gläserne Decke. Wir sagen: Es reicht! Parité jetzt!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2020 00:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1: Stärkung des Justizpersonals in Sachsen-Anhalt</title>
                        <link>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Staerung_des_Justizpersonals_in_Sachsen-Anhalt-49120</link>
                        <author>Alexander Koehler (KV Magdeburg)</author>
                        <guid>https://ldr01lsa2020.antragsgruen.de/ldr01lsa2020/Staerung_des_Justizpersonals_in_Sachsen-Anhalt-49120</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Justizpersonal in Sachsen-Anhalt muss gestärkt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2020 18:26:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>